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Meeressafari in Mosambik

Tauchen Mosambik Meer

Mosambik gehört nicht zu den Ländern, die man auf Anhieb mit Urlaub verbindet. In den letzten Jahren hat Mosambik allerdings in Sachen Tourismus einiges unternommen und das südostafrikanische Land ist nun einerseits als Destination für Luxustouristen bekannt geworden, andererseits noch immer ein Geheimtipp unter Backpackern und Abenteuerurlaubern. Fest steht, dass Sie in Mosambik noch das wahre und unverfälschte Afrika erleben können. Hier kann man tatsächlich abseits der Touristenpfade wandeln und viel erleben.

Die Tierwelt in Mosambik

Es gibt mehrere Nationalparks in Mosambik, ebenso wie auch in den Nachbarländern. Das besondere an Mosambik ist jedoch, dass hier die Nationalparks auf dem Lande viel weniger interessant sind als die Meeresnationalparks. Das Quirimbas Archipel beherbergt eines der schönsten Riffen der Erde und Taucher und Schnorchler können hier eine wahrhaft zauberhafte Unterwasserwelt erleben. Während die Säugetiere in den Nationalparks auf dem Festland während der Bürgerkriegsjahre quasi ausgerottet wurden, ist der Meereesfauna kaum etwas geschehen. Sie hat im Gegenteil in den Jahren des Krieges noch die Chance gehabt, sich zu erholen und zu einer natürlichen Form zurück zu finden. Neben dem Quirimbas Archipel mit seinen kleinen Inseln und paradiesischen Stränden, ist die Küstenregion südlich und nördlich von Inhambane touristisch interessant. Zwar gibt es auch hier nur sehr wenige Unterkünfte, aber es haben sich rund um Inhambane und um das weiter nördlich gelegene Vilankulo eine Art Touristenziel entwickelt. Die Anfahrt von der Hauptstadt Maputo aus dauert allerdings einen ganzen Tag, weshalb man für diesen Abstecher einige Tage einplanen sollte.

Meerestiere hautnah erleben

Inhambane ist eine kleine Kolonialstadt, in der man noch heute viele Gebäude sehen kann, die von den Portugiesen errichtet wurden. Fährt man von Inhambane aus in Richtung Küste, stösst man nach einer holprigen Fahrt entweder auf das Dorf Barra oder auf Tofo. Diese beiden Küstenstädtchen haben sich auf den Tourismus spezialisiert. In Tofo zum Beispiel gibt es mehrere keine Bars und Restaurants sowie eine Handvoll Hotels und Hostels. Das winzige Dorfzentrum befindet sich unmittelbar am Strand, der hier besonders breit ist und von weissem Sand bedeckt ist. Schon der Blick auf das Meer ist traumhaft. In Tofo kann man in einer kleinen Agentur mit angeschlossener Tauchschule Ausflüge auf und in das Meer buchen. Neben den typischen Tauchausflügen werden hier sogenannte Meeressafaris angeboten. Mit einem kleinen Boot fahren die Veranstalter mit kleinen Gruppen von fünf bis acht Besuchern hinaus aus der Bucht auf das offene Wasser des indischen Ozeans. Hier können Sie zu bestimmten Jahreszeiten verschiedene Meeressäuger hautnah erleben. Im Oktober und November sind Wale und Delfine zu sehen. Je nach Jahreszeit kommen auch Walhaie vor der Küste von Inhambane vorbei. Die Gäste haben dann die Möglichkeit, aus dem Boot aus zu steigen und sich mit dem Schnorchel unmittelbar in die Nähe der Delfine zu begeben. Ein solches Naturerlebnis ist unvergesslich.

Bildquelle: yxzzoe / pixabay.com