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Die Rieseneishöhle in Dachstein

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Eishoehle Dachstein Erlebnis

Die Eishöhle von Dachstein im Salzkammergut trägt ihren Namen nicht zu Unrecht, denn in ihr sind 13.000 Kubikmeter Eis zu finden. Die Oberflächen dieser Eismengen belaufen sich auf 5000 Quadratmeter und an manchen Stellen ist das Eis sogar bis zu 20 Metern dick. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Eis teilweise über 500 Jahre alt ist.

Erst 1910 ist es Höhlenforschern gelungen, in die eigentlichen Tiefen dieser unterirdischen Welt vorzudringen. Ihre damalige Reise in die Tiefe gilt als der Entdeckungstag der Eishöhle. Seit dem Jahr 1912 ist die Höhle für Touristen zugänglich und es werden Führungen angeboten. Heute gibt es einen neuen un komfortableren Eingang sowie elektrische Beleuchtung im Innern.

Abenteuer in der Tiefe

In den Sommermonaten ist die Zeit, wenn die meisten Besucher sich für eine Höhlenbesichtigung entscheiden. Dann ist der Zutritt problemlos möglich und es werden Führungen in alle Teile der Höhle angeboten. Diese dauern etwa eine Stunde und wer aufmerksam zuhört, der kann viel erfahren über die Geschichte dieses einmaligen Ortes. Zu besuchen sind die sogenannte Eiskapelle, die Gralsburg oder auch der König Artus-Dom. Die einzelnen Bereiche des Höhlensystems haben Namen, wie sie aus Märchen und Legenden stammen.

Wie in vielen Höhlen unter der Erde ist der Besucher mit ein wenig Fantasie in der Lage in den Felsen oder Eisformationen verschiedene Figuren zu erkennen. Dieses Suchen nach Gesichtern und Formen macht einen Teil der Faszination aus. Besonders spektakulär sind die Eisvorhänge und die gigantischen Eiszapfen, wie man sie an der Oberfläche niemals zu Gesicht bekommen kann.

Aktiv unterwegs unter der Erde

Natürlich ist eine Tour durch die Tiefe nur etwas für Menschen, die in ihrem Urlaub aktiv sein wollen. Dennoch ist der Besuch auch zum Beispiel mit Kindern möglich, denn auch die jungen Touristen werden von den Formen der Tiefe schnell verzaubert und es ist körperlich nicht zu anstrengend, in die Höhle hinab zu steigen. Über verschiedene Treppen, die in den Stein gehauen wurden, um die Besichtigung der tiefer gelegenen Höhlenteile erst zu ermöglichen, gelangt man in unterirdische Hallen, in denen Knochen von urzeitlichen Höhlenbären gefunden wurden. Auch Hinweise darauf, dass einst Menschen diese Höhlen benutzt haben, wurden entdeckt. Ein Höhepunkt der Tour ist der etwa neun Meter hohe Eiskegel, der als Eisberg bezeichnet wird und einen erstaunlichen Anblick bietet.

Gut gerüstet in der Tiefe

Auf jeden Fall sollte man beim Besuch dieser Höhle, wie auch der benachbarten Höhlen feste Schuhe anziehen und sich auf sehr niedrige Temperaturen einstellen. Diese liegen um den Gefrierpunkt und erreichen maximal 4 Grad Celsius. Wo 20 Meter dicke Eisschichten zu finden sind, sollte niemand in kurzen Hosen herumlaufen - das versteht sich von selbst. Wenn Sie schon einmal vor Ort sind und sich für das Erlebnis unter der Erde begeistern, dann sollten Sie auch die Mammuthöhle besichtigen, die ebenfalls bei Dachstein liegt. Auch die Koppenbrüllerhöhle, die weiter im Tal gelegen ist und ähnlich faszinierende Formationen zu bieten hat, ist einen Abstecher wert.

Bildquelle: www.dachstein-salzkammergut.com

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