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Das Tiefland von Äthiopien entdecken

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Aethiopien Abenteuer

Äthiopien ist ein sehr vielseitiges Reiseland. Vor allem der Norden und der Süden bieten komplett verschiedene Landschaften und auch ein anderes Klima. Der afrikanische Grabenbruch teilt das Land in zwei Zonen, wobei das Tiefland im Süden deutlich wärmer und auch feuchter als das Hochland des Nordens. Dieser gravierende Unterschied im Klima macht sich in vielen Aspekten des täglichen Lebens der Menschen bemerkbar.

Natürlich leben im Süden auch andere Stämme als im Norden und es gab in der langen Geschichte des Landes lange Zeit kaum eine Vermischung der unterschiedlichen Kulturen. Diese findet erst statt, seit es den Staat Äthiopien gibt. Eine Reise in den Süden von Äthiopien ist also nicht zu vergleichen mit einer Tour durch das äthiopische Hochland. Dennoch beginnen die Reisen in der Regel in Addis Abeba, der Hauptstadt mit dem grössten Flughafen des Landes. Addis Abeba liegt unmittelbar am Grabenbruch und ist damit ein idealer Ausgangspunkt für Reisen nach Norden wie auch nach Süden.

Das Tiefland und seine Volker

Zu den wohl faszinierendsten Völkern ganz Afrikas gehören die Mursi, die auf fast jeder Reise nach Südäthiopien auf dem Programm stehen. Sie sind weltberühmt, weil die Frauen der Mursi ihre Unterlippen mit tellerartigen Platten verzieren und die Lippen mit den Jahren immer grösser werden. Diese sogenannten Tellerlippen werden zwar immer seltener, aber man kann bei den Mursi noch immer Frauen sehen, die diese Tradition pflegen. Die Mursi leben im Mago-Nationalpark und in seiner Umgebung. Teilweise ist das Gelände schwer zugänglich und man kommt nur mit einem Allradfahrzeug dorthin, wo die Mursi ihre Dörfer haben.

Schon in früher Jugend werden die Lippen der Frauen aufgeschnitten und mit immer grösseren Holztellern gedehnt. Die Haut der Frauen wie auch der Männer dieses Volkes ist zudem kunstvoll mit weissen Mustern bemalt, wenn es etwas zu feiern gibt. Es handelt sich um ein stolzes Volk, das versucht, seine Tradition zu wahren und gleichzeitig an den Touristen ein wenig Geld zu verdienen, ohne dabei als Jahrmarktattraktion vermarktet zu werden. Eine Gratwanderung.

Die Hamar und traumhafte Landschaften

Das Volk der Hamar lebt ebenfalls in kleinen Dorfgemeinschaften, ist aber ein zahlenmässig deutlich grösseres Volk als die Mursi. Die Frauen der Hamar haben eine besondere Technik, um Haut und Haare zu verzieren und es entstehen mit Hilfe einer Mischung aus Butter, Erde und den langen Haaren der Frauen wahre Kunstwerke auf den Köpfen. Zudem sind ihre Hälse mit metallenen Schmuckringen versehen.

Auch die Frisuren der Männer sind auffällig und Höchst kreativ. Perfekt als Fotomotiv. Die Männer schmieren sich eine Paste aus Lehm in die ebenfalls langen Haare und bringen zudem Vogelfedern und Farben mit in die Konstruktion ein, so dass erstaunliche Kreationen entstehen. Neben den verschiedenen Völkern ist die Landschaft im Süden von Äthiopien sehenswert. Die Umgebung des Omo-Flusses und die Randgebiete des Chamo-Sees sind abwechslungsreich und nur vereinzelt von den Dörfern der Menschen unterbrochen.

Bildquelle: PeterW1950 / pixabay.com

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