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Safari im Chitwan Nationalpark in Nepal

Chitwan Nepal Reise

Bei Nepal denken die meisten Menschen wohl zuerst an hohe Berge, an den Mount Everest und ans Bergsteigen. Aber dieses Land hat noch sehr viel mehr zu bieten und ist bei genauerem Hinsehen sehr vielseitig. Die wenigsten wissen, dass Nepal nicht nur ein gebirgiges Land ist, sondern dass es im Süden sogar weite Landstriche gibt, die sehr tief liegen und tropisches Klima haben.

Natürlich ist es ein Muss, sich den Himalaya und die eindrucksvollen 8000er anzuschauen, wenn man eine Reise nach Nepal unternimmt. Aber auch die unbekannten Sehenswürdigkeiten im Süden des Landes haben ihre ganz besonderen Reiz. Im Terai - so heisst das Tiefland - gibt es zum Beispiel den Chitwan Nationalpark. Dieses Schutzgebiet ist die Heimat von Nashörnern, die sehr selten sind, aber hier in einer Population von etwa 500 Tieren leben.

Tierisches Erlebnis im Nationalpark

Um die Panzernashörner in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben, ist der Chitwan Nationalpark ideal. Wenn man sich den Tieren mit einem Fahrzeug nähert, stehen die Chancen sehr schlecht, dass man gute Fotos machen kann, denn die Nashörner sind recht scheu. Die Nepalesen haben aber einen tollen Trick: Sie nähern sich den Nashörnern auf dem Rücken von Elefanten, denn vor denen haben die Nashörner keine Angst und sie lassen Elefanten bis auf wenige Meter an sich heran. Diese beiden Tiere teilen sich ihren Lebensraum. Wer also aktiv die Tierwelt des Terai erleben möchte, der kann einen Elefanten besteigen und sich auf dem Rücken des Dickhäuters durch die dichte Vegetation bewegen.

Es ist ein kleines Abenteuer und auf diese Weise erlebt man die Natur wirklich hautnah. Ausser den eindrucksvollen Panzernashörnern kann man im Nationalpark auch verschiedene kleine Affenarten, Wildschweine, einige Hirscharten, dutzende Vogel, Schlangen und Mangusten beobachten. Es gibt auch Bengalische Tiger im Park, deren Population sogar auf an die 100 Tiere geschätzt wird. Allerdings ist es den Touristen in der Regel nicht möglich, diese Grosskatzen aus der Nähe zu sehen. Die Tharu, von denen noch einige kleine Gruppen im Nationalpark ihre Dörfer haben, kommen aber immer wieder in Kontakt mit den Tigern.

Leben rund um den Nationalpark

Als Besucher kann man in einem der Dörfer rund um den eigentlichen knapp 100 Quadratkilometer grossen Nationalpark übernachten. Es gibt mehrere kleine Hotels, die allen nötigen Komfort bieten. Die Tharu sind gastfreundliche Menschen und in vielen kleinen Orten gibt es am Abend Tanzveranstaltungen, bei denen die Einheimischen den Gästen ihre traditionellen Tänze vorführen. Diese Tänze werden zu fremdartiger Musik ausgeführt und die Tänzer tragen kunstvolle Kostüme.

Es werden Elefantenritte und auch das Bad mit Elefanten im Fluss für Touristen angeboten. Im warmen Klima ist es angenehm, mit den riesigen Tieren ins Wasser zu steigen und sie zu waschen. Das Terai eignet sich auch hervorragend dazu, die Vielfalt der nepalesischen Küche zu erleben. Hier im Süden ist die Kochkunst von der indischen Nachbarschaft beeinflusst. Dazu kommt, dass in diesem feuchten und fruchtbaren Gebiet sehr viel Landwirtschaft betrieben wird. Hier wächst im Grunde alles und daher sind die Gerichte vor allem was die Gemüseauswahl angeht, abwechslungsreicher als im Norden Nepals.

Bildquelle: Uwe Drewes  / pixelio.de