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Unterwegs auf dem Jakobsweg

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Jakobsweg Abenteuer Wandern

Zu den besten Aktivitäten an Land gehört wohl das Wandern. Das tolle an dieser Art aktiv seinen Urlaub zu verbringen ist, dass im Grunde jeder wandern kann. Man muss sich nur auf den Weg machen und im Grunde eignen sich alle Länder der Erde fürs Wandern. Wer eine besondere Herausforderung sucht, den locken die berühmten und anspruchsvollen Wanderwege dieser Welt an. Der Jakobsweg gehört spätestens seit Hape Kerkelings Buch zu den bekanntesten Wanderwegen in Europa. Und er kann wirklich für jeden zur Herausforderung werden.

Alle Wege führen nach Santiago

Das Ziel des Jakobsweges ist immer Santiago de Compostela, eine Stadt in Nordspanien. Hier liegt das Grab des Apostels Jakobus, der dem Jakobsweg seinen Namen gegeben hat. Längst sind nicht mehr nur religiös motivierte Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela, sondern auch Menschen, die die Herausforderung und die Atmosphäre dieses besonderen Wanderweges suchen. Zunächst einmal muss man sich für einen Weg entscheiden, denn der Jakobsweg ist nicht eine einzige Strecke. Er besteht vielmehr aus vielen verschiedenen Wegen. Streng genommen sind alle Wege, die irgendwie nach Santiago de Compostela führen schon der Jakobsweg.

Viele Menschen entscheiden sich für den Camino primitivo, der an der Nordküste von Spanien entlang führt. Der Camino de portugues kommt von Portugal her nach Nordspanien. Die meisten Wanderer wählen den Camino frances, der in den französischen Pyrenäen beginnt, genauer gesagt in der kleinen Stadt Saint-Jean-Pied-de-Port. Insgesamt kann man auf dem Camino frances etwa 800 Kilometer zurücklegen, was mindestens 32 Tagesetappen entspricht. Wer nicht so viel Zeit oder Kondition hat, dem steht es frei, kürzere Entfernungen zu wählen. Von Leon bis Santiago sind es zum Beispiel 330 Kilometer, die man innerhalb von etwa drei Wochen bezwingen kann.

Das Abenteuer Jakobsweg organisieren

Sobald die Entscheidung gefallen ist, kann das Erlebnis losgehen. Der zweite Schritt ist es dann, einen Pilgerpass zu beantragen. In diesen Pass wird dann auf dem Weg in jeder Herberge ein Stempel hinein gedrückt und man wird in den Unterkünften und generell durch diesen Pass als Pilger erkannt. Die Pilgerherbergen haben sich dem Ziel verschrieben, den Menschen das Pilgern zu ermöglichen. Daher sind die Preise für die Übernachtung recht günstig. Sie liegen zwischen fünf und 15 Euro. Manche bitten auch nur unverbindlich um eine Spende.

Wer mit seinem Pilgerpass das Ziel erreicht, der erhält in Santiago eine Urkunde. Die beste Jahreszeit für den Jakobsweg ist sicher nicht der Sommer, wenn es sehr heiss werden kann. Trotzdem sind in den Sommermonaten wegen der Ferienzeit die Wege und Herbergen sehr voll und teilweise überlaufen. Das ist nur ein weiterer Grund, nicht unbedingt den Sommer zu wählen. Frühling und Herbst sind ideal. Der Winter hingegen kann sehr kühl und verregnet sein, was am Ende aufs Gemüt schlagen kann.

Reise zum eigenen Selbst

Die meisten Menschen, die den Jakobsweg bezwungen haben, berichten von körperlicher Erschöpfung und von einer wirklichen sportlichen Herausforderung. Aber sie berichten auch davon, dass die Atmosphäre auf dem Jakobsweg eine ganz besondere ist. Das Laufen wird zu einer meditativen Tätigkeit und man hat natürlich viel Zeit zum Nachdenken während der Wanderung und lernt sich selbst so von einer ganz neuen Seite kennen.

Bildquelle: rewind / pixabay.com

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