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Reisterrassen in den Bergen von Luzon

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Luzon Philippinen

Die Philippinen sind ein Staat, der sich auf etwa 7000 kleineren und grösseren Inseln ausbreitet. Viele von diesen Inseln sind bewohnt, andere nicht. Die grösste Insel der Philippinen ist Luzon, die im Norden des Landes liegt und auch die Hauptstadt Manila beherbergt. Bei Reisenden ist Luzon nicht wegen seiner Strände beliebt, auch wenn diese wirklich schön sind. Luzon ist vielmehr eine Destination für kulturell interessierte, die eine Tour durch die Berge im Norden unternehmen wollen und hier Natur und Kultur erleben wollen.

Die berühmten Reisterrassen

Im Norden von Luzon ist die Topographie sehr bewegt. Es gibt Berge, die bis zu 2600 Metern hoch sind und insgesamt ist die Gegend vor allem in der Mountain Province sehr gebirgig. Malerische Passstrassen führen durch die Berge und verbinden die zahlreichen kleinen Ortschaften miteinander. Auffällig und daher auch von der UNESCO auf die Liste des Welterbes gesetzt, sind die Reisterrassen, die charakteristisch für Luzon sind. Zwar kann man solche Reisterrassen zum Beispiel auch auf Bali finden, aber in der Bergregion um Banaue und Sagada sind sie unter Schutz gestellt.

Die Ortschaft Banaue liegt in einem kleinen Talkessel und besteht nur aus einem Dorfplatz mit Restaurants, einem Markt und vielen abenteuerlich am Hang gebauten Wohnhäusern sowie einigen Hotels. Von hier aus starten die Touren und Wanderungen in die Umgebung, die von den berühmten Reisterrassen dominiert wird. Ein Tal reiht sich an das nächste und Sie können hier nur staunen, wie erfinderisch die Reisbauern der Region schon seit Jahrhunderten darin sind, ihre Felder an Stellen anzulegen, die nach europäischen Massstäben dafür nicht geeignet sind.

Batad rückt näher an die Zivilisation

Bis im Jahr 2015 eine Strasse gebaut wurde, was das Dorf Batad nur über einen steinigen Pfad erreichbar und die Anreise für Bewohner wie auch Touristen dauerte fast einen ganzen Tag. Seit es nun die Strasse gibt, die bis wenige Kilometer vor das Dorf führt, müssen die Touristen nicht mehr in Batad übernachten, sondern können auch einen Tagesausflug planen. Trotzdem ist der Besuch dieses nicht mehr ganz so abgelegenen Dorfes weiterhin mit einer Wanderung verbunden, für die Sie einigermassen körperlich fit sein sollten. Die Pfade sind teils nur 50 Zentimeter breit, oft sehr steil und mit hunderten von ungleich hohen Stufen versehen.

Der beschwerliche Abstieg in das Tal von Batad lohnt sich aber auf jeden Fall, denn hier finden Sie die wohl spektakulärsten Reisterrassen, die rund um das Dorf an den Hängen der Berge angelegt wurden. Obwohl es in Batad kleine Hotels, Restaurants und auch einige Souvenirkioske gibt, hat sich das Dorf doch seinen landwirtschaftlichen Charakter eines winzigen Bergdorfes bewahrt. Die Landschaft ist traumhaft und wer gerne über Stock und Stein wandert, der ist hier im Land seiner Träume angekommen. Batad ist allerdings nur eines von zahlreichen Bergdörfern, die zu besichtigen sich lohnt.

Bildquelle: ronniereymanjares / pixabay.com

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